Kategorie: Für Eltern und Angehörige (Seite 1 von 2)

Warum Vergleiche für die Katz sind!

Ich habe mich früher immer wieder mit anderen Kindern verglichen. Und da niemand in meiner Umgebung eine Hemiparese hatte, konnte ich nur verlieren. Ich habe immer wieder festgestellt: Die anderen können besser rennen, klettern, Fahrradfahren usw. Und das hat was mit mir gemacht. Ich fühlte mich mies und ich verfluchte meine Hemiparese.

Aus Eltern-Coachings weiß ich:

Auch viele Eltern vergleichen ihr Kind mit anderen. Und das ist auch irgendwie klar, denn, man ist als Mama bzw. Papa ja nicht blind. Man sieht andere Kinder, die kein Handicap haben und vieles einfach besser und/oder schneller können (z.B. laufen, basteln, Fahrradfahren).
Hinzu kommt: In der Kindheit wird einfach viel festgeschrieben. Es wird immer wieder gesagt: „Ein Kind in dem Alter muss das und das können, um „normal“ entwickelt zu sein.“. Bei vielen sorgt das für zusätzlichen Druck.

Was passiert, wenn wir vergleichen?

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Wenn Arztbesuche und Einschätzungs-Gespräche anstehen!

Zurzeit spreche ich viel mit Eltern von Kindern mit Hemiparese.
Und was mir auffällt:

Eltern werden ganz oft damit konfrontiert, was ihr Kind alles nicht kann, wo es sich verbessern muss, wo es Baustellen hat; 

in Gesprächen mit Erziehern in der Kita, beim Arztbesuch, manchmal auch während der Therapie des Kindes. Viele Erwachsene mit Handicap kennen das auch – der ständige Fokus auf das, was noch nicht läuft.

Und das erzeugt natürlich alles andere als gute Gefühle!

Im Gegenteil, es sorgt für Stress, Unsicherheit, vielleicht auch Wut.
Und oft führt es auch dazu, dass Eltern selbst umso mehr darauf achten, was bei ihrem Kind alles nicht geht. Das „Problem“ mit der Hemiparese wird größer und größer!
Vielleicht kennst Du das von Dir, wenn Du Mama oder Papa bist.

Ein einfacher, aber wirkungsvoller Tipp:

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Ein schmaler Grat

Hin und wieder bekomme ich den Hinweis von Eltern von Kindern mit Handicap:

„Hey Janina, ich finde, manchmal übertreibst Du es. Du setzt Dir immer Ziele, die für Menschen mit Hemiparese scheinbar unerreichbar sind. Ich finde, es ist völlig okay, Dinge auch mal nicht zu können.“

Ich hau`s jetzt mal kurz raus:

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Für Kinder, die sich mit ihrem Handicap auseinandersetzen wollen

Ich bin immer wieder auf der Suche nach Ideen, die es Kindern möglich machen, sich auf eine positive Weise mit ihrer besonderen körperlichen Situation (ihrem Handicap) zu beschäftigen. Und eine meiner Klientinnen hat mich in diesem Zusammenhang auf ein ziemlich interessantes Projekt aufmerksam gemacht:

Individuelle Puppen mit Handicap!

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Tolle Idee für Kinder, die Mut brauchen

In meinen Coachings mit Eltern von Kindern mit Handicap kommt dieses Thema häufig auf:

„Meinem Kind fehlt oft der Mut!“

Kind, das Mut braucht… der Mut, Neues einfach mal auszuprobieren,

… der Mut, Dinge, die schon öfter nicht geklappt haben, weiter zu versuchen (z.B. Schwimmen oder Fahrradfahren) oder

… der Mut, auch in der Kita alles mitzumachen.

Ich erinnere mich auch noch ziemlich gut daran, wie das bei mir war!

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Wie fördere ich mein Kind mit Hemiparese? Interview

Kind mit Hemiparese fördern - Frau mit Tochter spielendIm Interview spreche ich heute mit Maike, die Mama von einem Kind mit Hemiparese ist. Wir sprechen

  • über die Herausforderungen von Maike und ihrer Tochter Ida im Alltag,
  • wie Maike Ida spielerisch fördert und unterstützt,
  • wie Ida das Fahrradfahren gelernt hat und
  • wie Maike und Ida gemeinsam Strategien entwickeln, damit Ida auch mit Handicap genau das schafft, was sie will.

Wenn Du Mama oder Papa von Kind mit körperlichem Handicap bist, kannst Du daraus bestimmt viele Tipps und Ideen mitnehmen.

Ganz viel Spaß beim Gucken!

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Wann fördere ich mein Kind genug?

Fördere ich mein Kind genug? - Mama mit Kind am StrandIm Gespräch mit Eltern von Kindern mit körperlichem Handicap taucht immer wieder eine Frage auf: Fördere ich mein Kind genug? Oder auch: Überfordere ich es?

Wenn Du selbst Mama oder Papa bist, hast Du Dich das vielleicht auch schon gefragt.

Eltern im Zwiespalt

Ich bekomme regelmäßig mit, dass Eltern ihr Kind einerseits bestmöglich unterstützen wollen; sie gehen zur Physiotherapie, zur Frühförderung, beantragen Orthesen und Laufhilfen für es, motivieren es spielerisch, seine betroffene Hand mehr einzusetzen usw. 

Andererseits fragen sich viele: Wann ist genug genug? Wann überfordere ich vielleicht auch?

Diesen Zwiespalt kennen auch viele Erwachsene mit Handicap!

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Fahrrad fahren mit Hemiparese

Fahrrad fahren mit Hemiparese - KinderfahrradViele Eltern von Kindern mit Hemiparese fragen mich: „Wie hast Du eigentlich Fahrrad fahren gelernt? Kannst Du Dich noch daran erinnern?“ 

Ja, das kann ich, ziemlich gut sogar:

Es war ein sonniger Tag, ich war gerade 8 Jahre alt und saß auf meinem Kinderfahrrad.

Der rechte Fuß (der von der Hemiparese betroffen ist) war schon auf dem Pedal. Der linke stand noch fest auf dem Boden. Ich hatte vielleicht Schiss!

Aber meine Freundin sagte:

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Wie finde ich den richtigen Ergo- bzw. Physiotherapeuten für mein Kind?

Von Eltern habe ich mitbekommen, dass sie sich immer mal wieder fragen:

Physiotherapeut für mein Kind - Eine Hand, die massiert wird

 

„Ist der Ergo-/Physiotherapeut, den wir gerade haben, der richtige für meinen Sohn/meine Tochter?“

Oft höre ich auch:
„Ich bin gerade auf der Suche nach einem Ergo-/Physiotherapeuten/einer Ergo-/Physiotherapeutin für mein Kind. Wie finde ich eine/n gute/n?“

Das Herausfordernde: Oft ist das eigene Kind noch zu klein, um diese Entscheidung mit zu treffen. Es liegt also an Dir als Mama bzw. Papa, diese Entscheidung zu fällen.

 

 

Hier ein paar Ideen für Dich:

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Liebe Eltern: Eure Motivation zählt!

Viele Eltern stellen mir diese Frage: 

Wie kann ich mein Kind motivieren, mehr mit seiner betroffenen Hand, dem betroffenen Fuß zu machen?

 

Und im gemeinsamen Gespräch finden wir heraus, was sie mit ihrem Sohn, ihrer Tochter ausprobieren wollen, um sie mehr zu motivieren.

Das kann sein:

  • Die Eltern überlegen sich zusammen mit ihrem Kind ein ganz bestimmtes Ziel, das sie im gemeinsamen Training erreichen wollen (funktioniert natürlich erst ab einem gewissen Alter),
  • Die Eltern schreiben, malen mit dem Kind gemeinsam auf, was es alles schon geschafft hat oder
  • manchmal hilft es auch, das Handicap mal eine bestimmte Zeit Handicap sein zu lassen und sich auf andere Dinge zu konzentrieren; z.B. ein bestimmtes Hobby oder etwas, das man unabhängig vom Handicap besonders gut kann.

Jedes Kind ist unterschiedlich, jedem hilft etwas anderes.

Aber meistens beginnt der 1. Schritt gar nicht bei dem Kind, wenn es darum geht, es mehr für sein Training zu begeistern!

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