Kategorie: Für Eltern und Angehörige (Seite 1 von 4)

Es tut mir so leid für mein Kind!

Gerade sehe ich: Nächste Woche, am 11.10. ist „Stell-Dich-Deinen-Ängsten-Tag“. Da muss ich spontan an einen mutigen Moment innerhalb des letzten Gruppen-Coaching-Programms denken.

Es war freitagabends und wir trafen uns zum 2. von insgesamt 5 Gruppen-Coachings. Eine der teilnehmenden Mamas (nennen wir sie Anja) erzählte gerade, dass ihr Sohn in seinem Fußballverein zurzeit tolle Fortschritte macht.

Doch auf einmal zögerte Anja, eine Träne schlich sich in ihre Augen und sie berichtete:

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Eure Fragen – meine Antworten

Seit ca. 4 Jahren bekomme ich regelmäßig E-Mails mit Fragen von Eltern, die ein Kind mit Handicap begleiten. Und gerade in den letzten Wochen und Monaten waren viele spannende dabei. Auf 3 von ihnen will ich heute näher eingehen. Denn vielleicht beschäftigen Dich aktuell ähnliche Themen im Hinblick auf Dein Kind.

Legen wir los.

 

Frage Nr. 1:

Diese Frage wird ganz häufig gestellt:

Was hat Dir in Deiner Kindheit mit Hemiparese geholfen, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein aufzubauen? Und was eher weniger?

Was mir da spontan einfällt:

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Behinderung – Dieser Begriff sorgt immer wieder für Diskussionsstoff!

Aus zahlreichen Gesprächen mit Eltern und Erwachsenen mit Handicap weiß ich:

Der Begriff „Behinderung” sorgt immer wieder für Diskussionsstoff!

Besonders nach der Diagnose beschäftigt einen die Frage:
Soll ich ab jetzt sagen:
„Ich habe eine Behinderung.” bzw.
„Mein Kind hat eine Behinderung.”?

Bei vielen löst dieser Satz gemischte Gefühle bis negative Gefühle aus.
Andere wiederum denken sich: „Warum soll ich die Dinge denn nicht beim Namen nennen? Ist doch so, ich habe eine Behinderung!“

Meine Erfahrungen damit: 

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„Janina, wurdest Du in der Schule wegen Deiner Hemiparese gemobbt?“

Diese Frage taucht in nahezu jedem Eltern-Coaching auf. Daher habe ich mir gedacht: Darüber muss ich unbedingt mal schreiben!

Doch vorab eine kurze Definition:

Ab wann spricht man von Mobbing?

Man spricht von Mobbing, wenn man über einen längeren Zeitraum (ca. ein halbes Jahr) regemäßig (ca. 1x pro Woche) und systematisch geärgert, angegriffen oder schikaniert wird.

Ab einem halben Jahr spricht man erst von Mobbing! Das war mir im Vorfeld auch noch nicht so klar. Wir verwenden den Begriff einfach sehr oft und schnell.

Meine Erfahrungen

Der Definition zufolge kann ich sagen, dass ich bisher nie gemobbt wurde.

Aber klar, ich wurde häufiger gehänselt und geärgert. Und ja, auch wegen meiner Hemiparese, insbesondere in der 1. Klasse. Vermutlich, weil damals keiner so richtig meine Hemiparese verstand und sie bei den anderen Kindern Unsicherheit auslöste.

Eine Situation sehe ich bis heute vor mir:

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Wut und Lösungen – Das passt nicht zusammen!

Die kleine Emily sitzt am Küchentisch mit ihren Bastelsachen und ist komplett frustriert. Eigentlich wollte sie eine hübsche Blume ausschneiden, aber ständig fällt ihr das Papier aus ihrer linken Hand oder es zerknittert, weil sie das Blatt zu doll festhält.
Blöde linke Hand!

Emily wirft wütend die Schere auf den Tisch.

Viele Eltern kennen Momente wie diesen!

Das Kind ist frustriert, weil es etwas nicht schafft.
Wie kann man jetzt gut reagieren?

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Wie erkläre ich anderen Kindern die Orthese meines Kindes?

Miriam und ich sitzen um 10 Uhr morgen beide an unseren Laptops und treffen uns zum Video-Coaching. Sie sitzt in ihrem Wohnzimmer, ich in meinem Büro.

Miriam ist Mama von einem 5 jährigen Jungen mit linksseitiger Hemiparese. Nennen wir ihn Robin (auch Miriam heißt nicht wirklich Miriam ;).

Miriam erzählt mir, sie und Robin werden oft auf seine Orthese angesprochen, die er tagsüber trägt.

„Was hast Du da am Bein?“ bzw. „Was hat der Junge da am Bein?“  hören sie beinahe täglich, z.B. auf dem Spielplatz. Kennst Du Situationen wie diese auch?

Miriam weiß dann oft nicht, wie sie die Orthese erklären soll. Manchmal würde sie sie am liebsten auch gar nicht erklären, da ihr das ständige Fragen (gelegentlich) auf die Nerven geht. Kann ich gut nachvollziehen!

Und gleichzeitig finden sie und ich es gut, dass Kinder fragen, denn so lernen sie Vielfalt wirklich kennen und verstehen. Sie lernen ganz normal und selbstverständlich damit aufzuwachsen.

Meine kurze, knackige Empfehlung:

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Trauer um die Hemiparese

Heute geht`s mal um ein Thema, über das ich bisher nur am Rande gesprochen habe.

Es geht um das Thema Trauer!

Z.B. Trauer, weil man selbst einen Schlaganfall hatte und jetzt ein komplett anderes Leben führen muss. Vom einen auf den anderen Tag hat sich alles verändert.
Ich kann nicht nachfühlen, wie das ist, aber ich weiß von ganz vielen: Das ist verdammt herausfordernd! Trauer, Wut und Verzweiflung sind da, gerade in der ersten Zeit, ganz normal und auch absolut verständlich!

Oder auch Trauer, weil man kein komplett „gesundes” Kind zur Welt gebracht hat.
Man hatte im Vorfeld so viele Wünsche für das Kind, auf jeden Fall den einen: dass es gesund ist.
Man hat sich vielleicht auch schon ausgemalt, was man alles mit ihm machen und unternehmen wird, dass es glücklich und zufrieden aufwachsen wird.
Und dann kommt alles anders!
Das heißt jetzt nicht, dass ein Kind mit Handicap kein glückliches Leben führen kann, im Gegenteil.
Aber es wird anders und das löst Unsicherheit, Angst und oft auch Trauer aus!

Abschied 

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„Mama, ich kann das nicht so gut wie die anderen.“

„Mama/Papa, ich kann das nicht so wie die anderen.“ Oder einfach: „Ich kann das nicht.“ Sätze wie diese haben Eltern von Kindern mit Handicap vermutlich schon öfter gehört.

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Angst vor Fehlern in der Erziehung?

Die 11 jährige Anna sitzt aufgeregt in ihrer Klasse. Seit gefühlten Stunden schwafelt ihr Lehrer davon, dass er gleich die korrigierte Klassenarbeit austeilt, die Anna und ihre Mitschüler vor einer Woche geschrieben haben. Sie sei insgesamt eher schlecht ausgefallen.

Anna rutscht unruhig auf ihrem Stuhl hin und her. Sie hält die Spannung kaum aus. Dann endlich verteilt ihr Lehrer die Arbeit und Anna sieht auf ihre ausgefüllten Blätter. Überall sieht sie rot markierte Sätze mit ihren Fehlern. Unten steht in rot „Note: Ausreichend”.
Na toll, eine 4. Anna hat einfach zu viele Fehler gemacht!

Jeder von uns kennt vermutlich ähnliche Situationen; eine Klassenarbeit voller roter Anmerkungen.

Und das ist nur eine von vielen Situationen, in der wir schon früh lernen:

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In den Sportverein mit Hemiparese – Geht das?

„Mein Kind will Fußball spielen …

„Mein Kind will Schlagzeug spielen lernen …

„Mein Kind möchte in eine Tanzgruppe …

… sollen wir das machen, trotz seiner/ihrer Hemiparese?“

Diese Frage taucht in meinen Coachings mit Eltern immer wieder auf. Und genau deshalb will ich auch hier näher darauf eingehen.

 

Vorab:  Jedes Kind und jede Situation ist individuell!

Deshalb ist es gar nicht möglich, diese Frage pauschal mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten. Ich will dennoch mit Dir 3 Gedanken teilen, die Dir dabei helfen können, Entscheidungen wie diese leichter zu treffen.

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