Autor: Janina Wisniewski (Seite 1 von 23)

Diese Atemtechnik musst Du einfach kennen – gerade in Corona-Zeiten!

Die Corona-Zeit ist für viele immer wieder mit Ängsten, Unsicherheiten, vielleicht auch Stress verbunden!

Man weiß nicht:
Wie und wann geht unser normaler Alltag weiter?
Wann werde ich meine Familie, meine Freunde endlich wieder persönlich sehen?
Ist mein Arbeitsplatz in der Krise sicher?

 

Und genau diese oder ähnliche Fragen können unglaublich viel Stress erzeugen!

Die Konsequenz: Wir versinken in einem Strudel aus negativen Gedanken, wir atmen schneller, wir verspannen, wir fühlen uns mies! Und: produktives oder gar lösungsorientiertes Denken – Das fällt unglaublich schwer!

 

Ich kenne das sehr gut von mir selbst!

Wenn ich zu lange Nachrichten schaue, wenn ich mir zu viele Gedanken darüber mache,

  • was ist, wenn ich mich anstecke?
  • was passiert, wenn sich meine Großeltern anstecken usw.?
  • wie schlimm ist die Krankheit wirklich?

dann bin ich ganz schnell komplett gestresst und verliere unglaublich viel Energie.

 

Und genau in diesen Situationen hilft mir etwas ganz einfaches – Atmen!

Nicht irgendwie, sondern ganz gezielt!

Und genau darauf will ich heute hinaus:

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Kann ich in Corona-Zeiten noch zur Physio- bzw. Ergotherapie gehen?

In dieser turbulenten Zeit tauchen plötzlich viele Fragen auf!

Wie läuft das jetzt mit meiner Arbeit, meiner Ausbildung, meinem Studium? Wann geht`s da weiter?
Wie schütze ich meine Familie und Freunde?
Wie halte ich Kontakt zu ihnen ohne sie zu sehen?
Oder auch: Wie läuft Ostern in Quarantäne?

 

Eine Frage, die mich in den letzten Tagen immer wieder beschäftigt hat;

Sie ist nicht existentiell, aber wichtig für mich:
Kann ich weiterhin zur Ergotherapie gehen? Ist das noch sicher?

Von ein paar meiner Klienten weiß ich, dass auch sie dieses Thema gerade haben.

Und vielleicht stellst auch Du Dir diese Frage, ob Du nach wie vor zu Deiner Ergo- oder Physiotherapie gehen solltest oder lieber nicht.

 

Aktuell (Stand 02.04.2020) sind viele Ergo- und Physiotherapiepraxen weiterhin geöffnet;

Die Praxis, zu der ich gehe, ebenfalls. Ich könnte also ganz normal weiterhin einmal wöchentlich dorthin. Trotzdem tauchen in meinem Kopf immer mal wieder Gedanken auf wie:

„Ist das gerade notwendig für mich?“ (Aktivitäten/Termine, die gerade nicht zwingend erforderlich sind, sollen der Regierung zufolge ja  nach Möglichkeiten gerade nicht stattfinden).
„Könnte ich mich in der Praxis anstecken oder könnte ich andere anstecken, falls ich das Virus in mir trage?“

Die Konsequenz dieser Gedanken: Ich fühle mich verunsichert, weiß nicht mehr, was richtig oder falsch ist.

 

Ich habe für mich herausgefunden:

Wenn ich weiterhin zur Therapie gehen will, dann geht das nur, wenn ich diese negativen Gedanken und Zweifel zu Hause lasse! Sonst bin ich zu sehr abgelenkt, konzentriere mich nicht auf die Übungen während der Therapie und dann bringt das Ganze gar nichts! Dann wäre es besser, ich trainiere zu Hause; mit den Übungen, die ich schon kenne.

 

Ich habe für mich entschieden:

Ich gehe weiterhin zu meiner Ergotherapie; einfach, weil sie mir jede Woche aufs Neue etwas bringt, weil sie mir hilft, meinen Zielen näher zu kommen.

Klar ist aber auch: Wenn sich die Situation verschärft, ich krank werde oder weitere Maßnahmen seitens der Regierung getroffen werden, lasse ich die Ergotherapie auf jeden Fall ausfallen! Sicherheit geht da definitiv vor.

 

Und da ich weiter hingehe: Wie kann ich das mit einem guten Gefühl tun?

Denn genau das brauche ich, um auch jetzt von der Therapie zu profitieren. Hierzu ein paar Ideen, die ich seit letzter Woche umsetze. Vielleicht können sie auch Dir dabei helfen, auh in diesen Zeiten mit einem positiven Gefühl zu Deiner Physio- und/oder Ergotherapie zu gehen.

 

Idee Nr. 1: Für die Hinfahrt:

Auf der Hinfahrt zu meiner Ergotherapeutin höre ich kein Radio, keine Nachrichten. Das macht mir bei allen den negativen Neuigkeiten zurzeit nur schlechte Laune. Und abends kann ich mich immer noch informieren, über das, was heute passiert ist.

Stattdessen höre ich auf der Fahrt „Gute-Laune-Musik“. Was das für mich ist? Ein Mix aus Charts, House und Musical. Damit hebe ich meine Stimmung; vor allem, wenn ich mitsinge.

 

Idee Nr. 2: Während der Therapie:

Corona ist bei uns allen aktuell und damit in nahezu jedem Gespräch erstmal DAS Gesprächsthema. Da kommt man gerade schlecht drum herum; auch nicht während der Therapie. Die Gefahr: Es dreht sich schnell wieder um alles Negative, was passiert. Dabei Energie für`s Training aufbringen? Herausfordernd!

 

Deshalb mache ich es so:

Ich spreche mit meiner Ergotherapeutin so kurz wie möglich über das Negative zurzeit und dann darüber, was zurzeit trotzdem positiv ist. Zwar fällt beispielsweise gerade das Fitnessstudio weg, dafür probiere ich ganz viele andere Dinge aus; wie z.B. Fitnessprogramme für zu Hause oder neue Feinmotorik-Übungen. Ich erzähle ihr, wie es beim Klettern läuft oder meine Ergotherapeutin erzählt mir von ihrer letzten Fortbildung.

Oder wir sprechen darüber, wie sich unser Fokus verändert, dass die Familie wieder wichtiger wird und vor allem, dass es allen gut geht.

Es sind positive Dinge, über die wir sprechen, vielleicht auch Chancen, die sich aus der Krise ergeben. Und das lenkt völlig ab von dem Virus.

 

Idee Nr. 3: Auch während der Therapie:

Ich lasse mir zurzeit immer wieder Übungen von meiner Ergotherapeutin zeigen, die ich auch zu Hause alleine machen kann. Das mache ich eigentlich schon immer so, aber jetzt passe ich noch mal deutlich besser auf, wenn sie Dinge erklärt.

Denn es könnte ja sein, dass die Praxis überraschend doch mal schließt und dann bin ich zu Hause mit genügend Übungen versorgt. Auch das ist ablenkend von dem Virus. Denn statt Sorge, mache ich mir einen Plan mit jeder Menge Übungen!

Falls auch Du gerade weiter zu Deiner Physio- oder Ergotherapie gehst, empfehle ich Dir, es nach Möglichkeit genauso zu machen. Momentan sieht es zwar nicht danach aus, dass die Praxen schließen müssen, aber man weiß nie. Vielleicht machst Du`s auch einfach für Dein gutes Gefühl; dass Du Übungen kennst, die Du im Notfall zu Hause machen kannst.

 

Idee Nr. 4: Für die Heimfahrt:

Auch auf der Rückfahrt von meiner Therapie höre ich Gute-Laune-Musik oder manchmal auch ein Hörbuch, das mir gefällt und mich ablenkt.

Dadurch bleibe ich in einer positiven Stimmung; vor, während und nach der Ergotherapie. Vielleicht probierst Du die ein oder andere Idee in den nächsten Wochen selbst mal aus, wenn auch Du weiterhin zu Deiner Ergo- und/oder Physiotherapie gehst. Ich bin sicher: Es hilft auch Dir dabei, nach wie vor mit positiver Energie und Zuversicht dorthin zu gehen.

 

 

Schreibe unbedingt in die Kommentare:

Gehst Du aktuell weiterhin zur Ergo- und/oder Physiotherapie?

Wie geht`s Dir dabei?

 

Das kannst Du tun, wenn Du Motivation brauchst!

Das Jahr 2020 ist schon wieder vorangeschritten. Wir haben Ende März. Und das ist häufig die Zeit, wo die Motivation, die man Anfang des Jahres hatte (#guteVorsätze, #neueZiele), schon etwas verflogen ist.

 

Ich kenne das gut von mir!

Ich trainiere zurzeit viel mit meinem rechten Ringfinger. Ich will ihn unabhängig von meinem Mittelfinger bewegen können. Zurzeit bewegen sich beide, wenn ich eigentlich nur den Ringfinger bewegen will.

Und da gibt es gute Tage, an denen mir das etwas gelingt, mein Ringfinger bewegt sich kurzzeitig einzeln. Und es gibt schlechte Tage, wo mein Ringfinger so gar nicht reagiert. Das ist oft ganz schön frustrierend!

Die Folge: Ich bin weniger motiviert, habe weniger Lust auf`s Training, manchmal auch gar nicht, es kommen Zweifel. Wann erreiche ich denn endlich mein Ziel?!

Wenn ich so drauf bin, weiß ich immer: Ich muss etwas tun! Ich muss wieder aus diesem Motivationsloch raus! Ansonsten ist mein Ziel bald Geschichte!

 

Kennst Du diese Motivations-Tiefs auch von Dir?

Könntest Du gerade auch mehr Power und Energie für Dein(e) Ziel(e) gebrauchen?
Dann kann dieser Tipp helfen; ich setze ihn zurzeit beinahe täglich um:

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Riesen Erfolg: Mein rechter Fußheber ist immer aktiver – Das hat mir geholfen!

Ich bin total aufgeregt!

 

Nach 25 Jahren: Mein rechter Fußheber ist aktiv!

Im Training schaffe ich es jetzt, ihn bewusst anzusteuern. Meine Fußspitze hebt sich jeden Tag ein kleines Bisschen mehr!

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Wie finde ich den richtigen Ergo- bzw. Physiotherapeuten für mein Kind?

Von Eltern habe ich mitbekommen, dass sie sich immer mal wieder fragen:

 

„Ist der Ergo-/Physiotherapeut, den wir gerade haben, der richtige für meinen Sohn/meine Tochter?“

Oft höre ich auch:
„Ich bin gerade auf der Suche nach einem Ergo-/Physiotherapeuten/einer Ergo-/Physiotherapeutin für mein Kind. Wie finde ich eine/n gute/n?“

Das Herausfordernde: Oft ist das eigene Kind noch zu klein, um diese Entscheidung mit zu treffen. Es liegt also an Dir als Mama bzw. Papa, diese Entscheidung zu fällen.

 

 

Hier ein paar Ideen für Dich:

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Surfen mit Hemiparese – Michael Helmke zeigt: Das funktioniert!

Heute gibt`s mal ein neues Format:
Ein Interview; und zwar mit Michael Helmke.
Er war schon immer begeisterter Surfer, hatte jedoch 2010 einen Schlaganfall!
Die Folge: Eine Hemiparese (unvollständige Halbseitenlähmung).
 
Wie er es geschafft hat, vom Rollstuhl wieder auf`s Surfbrett zu steigen und seine große Leidenschaft weiterzuleben, das verrät er im gemeinsamen Interview! 
 
Viel Spaß beim Schauen! 

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Diese Technik macht Dein Leben um einiges lustiger!

Neulich saß ich mal wieder auf der Couch mit einem richtig guten Buch in der Hand: „Unbändige Motivation“ von Richard Bandler, dem Entwickler des NLP (Neurolinguistisches Programmieren).

Eine Technik aus dem Buch will ich Dir heute vorstellen; einfach, weil sie mir seit Tagen immer wieder ein Lächeln auf`s Gesicht zaubert. Ich bin sicher: Sie funktioniert bei Dir genauso gut!

 

Du kennst doch bestimmt Deine innere nörgelnde Stimme oder?

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Coaching-Referenz von Dr.-Ing. Wolfgang Sander-Beuermann

Was Janina als Coach so besonders auszeichnet: Sie kennt die Behinderung eben NICHT nur aus Büchern, Kursen, Ausbildung oder von anderen Menschen, sondern sie ist selber damit aufgewachsen!  Sie hat es schmerzlich und in voller Konsequenz „am eigenen Leib erfahren“.  Und sie hat dann gelernt, was sie selber dagegen tun kann und was wirklich hilft.

 

„Normale Therapeuten“ können

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Liebe Eltern: Eure Motivation zählt!

Viele Eltern stellen mir diese Frage:

 

Wie kann ich mein Kind motivieren, mehr mit seiner betroffenen Hand, dem betroffenen Fuß zu machen?

 

Und im gemeinsamen Gespräch finden wir heraus, was sie mit ihrem Sohn, ihrer Tochter ausprobieren wollen, um sie mehr zu motivieren.

Das kann sein:

  • Die Eltern überlegen sich zusammen mit ihrem Kind ein ganz bestimmtes Ziel, das sie im gemeinsamen Training erreichen wollen (funktioniert natürlich erst ab einem gewissen Alter),
  • Die Eltern schreiben, malen mit dem Kind gemeinsam auf, was es alles schon geschafft hat oder
  • manchmal hilft es auch, das Handicap mal eine bestimmte Zeit Handicap sein zu lassen und sich auf andere Dinge zu konzentrieren; z.B. ein bestimmtes Hobby oder etwas, das man unabhängig vom Handicap besonders gut kann.

 

Jedes Kind ist unterschiedlich, jedem hilft etwas anderes.

 

Aber meistens beginnt der 1. Schritt gar nicht bei dem Kind, wenn es darum geht, es mehr für sein Training zu begeistern!

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Coaching-Referenz verfasst von Michaela Hlousa-Weinmann

Hallo,

 

ich bin Michaela, 52 Jahre alt und komme aus Wien. Bei einer missglückten Operation im März 2018 erlitt ich einen Schlaganfall durch eine Luftembolie. Seitdem habe ich eine linksseitige spastische Hemiparese.

Ich konnte mich in den ersten Monaten nur im Rollstuhl fortbewegen. Mittlerweile kann ich wieder ohne Hilfsmittel einigermaßen gehen.

 

Meine linke Hand (ich bin noch dazu Linkshänderin) habe ich aber nur sehr wenig bis gar nicht eingesetzt, ich habe sie schlichtweg „vergessen“. Irgendwann hatte ich mit meiner körperlichen Situation, mit meinen Einschränkungen beim Gehen und meiner Einhändigkeit abgefunden und machte mir ehrlich gesagt keine großen Hoffnungen, dass ich an diesem Zustand noch etwas verbessern könnte.

Da wurde ich auf Janinas Blog und ihre Videos aufmerksam:  kann es tatsächlich funktionieren, ein Handicap aktiv zu verbessern? So habe ich beschlossen, ein 6 Wochen-Power-Coaching-Programm mit Janina zu machen.

 

Als erstes

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