Wie fördere ich mein Kind mit Hemiparese? Interview

Kind mit Hemiparese fördern - Frau mit Tochter spielendIm Interview spreche ich heute mit Maike, die Mama von einem Kind mit Hemiparese ist. Wir sprechen

  • über die Herausforderungen von Maike und ihrer Tochter Ida im Alltag,
  • wie Maike Ida spielerisch fördert und unterstützt,
  • wie Ida das Fahrradfahren gelernt hat und
  • wie Maike und Ida gemeinsam Strategien entwickeln, damit Ida auch mit Handicap genau das schafft, was sie will.

Wenn Du Mama oder Papa von Kind mit körperlichem Handicap bist, kannst Du daraus bestimmt viele Tipps und Ideen mitnehmen.

Ganz viel Spaß beim Gucken!

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  1. Alissa

    Liebe Janina,
    Danke für deine Internetseite und die gaaanz tollen Infos, Ideen die man hier findet. Mein Sohn (17 Monate alt) hat eine rechtseitige Hemiparese seit seiner Geburt. Die Diagnose war für uns ein Schock und ich habe lange gebraucht um die zu akzeptieren.
    Es ist schön zu wissen, dass man trotzdem viel selber machen kann um die Motorik zu verbessern. Hauptsache nicht ausgeben! Danke die dafür!
    Die Geschichte vom Nikolaus ist sooo interessant. Möchte er vielleicht auch seiner Geschichte die genauer erzählen und die Maike? Wäre es möglich?
    Ganz liebe Grüße
    Alissa

  2. Hallo; hatte auch mit 2 1/2 Jahren meine Hemiparese. Damals (*1931) gab es noch keine Therapeutischen Konzepte dafür. Ich war Nr.2 unter 4 Brüdern und ich weiß auch keine Ursachen für die Lähmung. Eine Tante machte mit mir viel Fingerübungen ( Papierschlangen wickeln, Zeichnungen auf Kartons mit Nadel und Faden nachnähen, mit Klötzen Türme bauen, zusammen mit andern toben…), in der Sandkiste spielen, Roller fahren mit rechts oder links… … mit 5 Jahren habe ich auch noch das Klavierspielen gelernt und dabei immer noch feinere Motorik herausgefordert. Mit 10 wurden wir damals Pimpfe in der Hitler Jugend. Marschieren und Training auf dem Sportplatz des Ortes..Mit 11 lernte ich das Cellospiel, mit 15 brachte ich mir das Spiel auf dem Kontrabaß bei für Hausmusik und Orchester. Ich wurde nun mal in einer Familie mit Haupthobbie Musik groß. Aber meine Lähmung wurde mit meinen eigenen Kräften, durch das eigene Tun, geringer. Mein Cellolehrer ließ mich „im Liegestütz“ mit ausgestreckten Fingern „pumpen“. Dass war wohl die härteste Übung. Mein Vater Sagte mir oft: „Sehen kann es keiner!“ Das hat mir weitergeholfen, hat meine Selbstdisziplin mobilisiert. Das gilt bis heute, denn auch am Labtop kann ich nicht schreiben mit links und einen Ball mit der Linken fangen auch nicht.
    Aber nun bin ich im 90. Lebensjahr und mache immer noch weiter. Ich habe viel erlebt und bin dadurch glücklich geworden. Es gäbe noch viel zu berichten…
    Weiter Alle Guten Wünsche! Nikolaus

    • Janina Wisniewski

      Hallo Nikolaus,

      wow, tolle Geschichte! Und toll, dass Du sie hier mit uns teilst!

      Richtig klasse, was Du bis heute alles geschafft hast und nach wie vor schaffst! Und so wie Du schreibst, bist Du bis heute mit viel Elan und einer positiven Einstellung unterwegs!

      Ich wünsche Dir auch weiterhin alles Gute und weiterhin viel Erfolg,
      Janina

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