Wie behindert bist du eigentlich?!

Wenn das Chaos zu Hause nervt!

Das Leben mit Kindern ist manchmal ganz schön chaotisch und das im wörtlichen Sinne.

Überall in der Wohnung liegen (Schul-)sachen, Kleidung oder Spielzeug herum – nicht nur im Kinderzimmer, oft auch im Wohnzimmer, in der Küche, im Flur usw.

Und der Flur ist 5 Minuten nach dem Putzen sowieso schon wieder dreckig, weil alle mit ihren Schuhen permanent raus- und wieder reinlaufen.

Zwar spielt dieser Punkt in meinen Coachings mit Eltern oftmals keine oder eine sehr geringe Rolle. Aber zwischendurch taucht er dann doch auf und ich merke, dass dieses vermeintlich kleine Thema doch manchmal ganz schön viel Einfluss haben kann. Gerade dann, wenn man vor dem/den Kind(ern) ziemlich ordentlich war.

Viele berichten mir, die Unordnung zu Hause fühle sich zwischendurch an wie ein Kontrollverlust.

Man hat sie nicht im Griff oder wenn, dann nur ganz kurz bis nach dem Putzen.
Und dabei wünschen sich viele wieder ein bisschen mehr Struktur und Klarheit, vielleicht auch Ruhe.
Geht es Dir da (ab und zu) ähnlich?

Eine banale Idee mit Wirkung:

Meist ist klar, die Wohnung/das Haus bleibt die kommenden Jahre sehr wahrscheinlich erstmal unordentlich bzw. entspricht nicht den Standards, die man früher vielleicht mal an sich und die Wohnung gestellt hat. Dafür ist das Leben mit Kids einfach zu wuselig.

Gleichzeitig merke ich, dass sich bei den Eltern, mit denen ich darüber spreche, schon etwas verändert, wenn sie sich bloß einen ordentlichen Raum schaffen. Meist ist es das eigene Schlafzimmer- und/oder Arbeitszimmer. Wenn darin Ordnung herrscht, kann das bereits erleichtern. Hier gibt`s dann Struktur und Kontrolle, man hat die Ordnung selbst in der Hand.

Klar, dafür muss ggf. das ein oder andere ausgemistet werden, das sich im Schlafzimmer angesammelt hat – alte Kleidung, vielleicht Bettzeug, ein Möbelstück, dass nicht in die restliche Wohnung gepasst hat und jetzt im Schlafzimmer etwas verloren neben dem Schrank steht oder… oder… Und auch dafür braucht man Zeit, die viel zu oft knapp ist.

Aber die meisten Eltern berichten mir im Nachgang, dass es sich definitiv gelohnt hat, dass sie sich in ihrem „neuen“ Raum wohlfühlen und sie mit der Unordnung im restlichen Haus so besser zurechtkommen. Vielen macht auch das Aufräumen an sich schon Spaß, weil sie hier aktiv Einfluss nehmen und den Raum selbst gestalten können.

Falls Du selbst merkst, dass Dich die Unordnung manchmal stört, probier`s vielleicht selbst mal aus!

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